Zunächst ist es die Geschichte der Rennfahrer aus aller Welt, die in all den Jahren hier auf dem Podest standen. Viele von ihnen sind in der Zwischenzeit in Vergessenheit geraten – wer erinnert sich noch an Sepp Behr, Charles Bozon oder Chiharu Igaya? Andere frühere Stars heissen Karl Schranz, Ingemar Stenmark, Gustavo Thoeni, Pirmin Zurbriggen oder Jean-Claude Killy, und ihre Namen haben noch heute Kultcharakter.
Der Blick zurück über fünfzig Jahre Skisport offenbart aber auch dessen enormen Wandel. Wer in alten Filmen die Rennfahrer von damals sieht, wie sie mit heftigem Stockeinsatz, leicht vornübergebeugt und mit geschlossenen Beinen elegant eine bucklige Piste herunterkurvten, der staunt umso mehr über die heutigen Carving-Bomben, die in aerodynamischen Rennanzügen auf felsenhartem Kunstschnee zentimeterscharf durch die Tore rasen.
Der Sport ist zum professionellen Sport-Business geworden, von dem sich das Publikum unterhalten lassen will – nicht nur beim Blick auf die Hundertstelsekunden am Fernsehen, sonder auch vor und nach dem Rennen, wo sich Tausende beim Startnummer-Event im Dorf, VIP-Zelt oder im „Weltcup-Dörfli“ vergnügen.

















